1999

Auszeichnung der Diplomarbeit: »Meine Männer« beim Lucky Strike Junior Designer Award.

1948

Geb.    in Saarlouis (F)

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Biographie

Violeta Dinescu wurde  1953  in Bukarest geboren. Nach dem Abitur mit den Hauptfächern Physik und Mathematik an dem Gymnasium (liceul) Gheorghe Lazar studierte sie am Bukarester Ciprian Porumbescu Konservatorium Komposition, Klavier und Pädagogik, und beendete ihre Ausbildung 1976 mit Auszeichnung. Ein George Enescu Stipendium ermöglichte ihr das Studium. Anschließend  studierte sie ein Jahr lang intensiv Komposition bei Myriam Marbe; Dieses Jahr bezeichnet sie rückblickend als eine wichtige Zeit ihres Lebens.
1978 bis 1982 lehrte sie am Lyceum George Enescu in Bukarest (Musiklehre, Klavier und Ästhetik). Seit 1982 lebt Violeta Dinescu in Deutschland. Nach Unterrichtstätigkeit an  der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik  Heidelberg (1986-1991), an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst  Frankfurt (1989-1992)  und an der Fachakademie für Evangelische Kirchenmusik Bayreuth (1990-1994) hat sie seit 1996 eine Professur für Angewandte Komposition an der Carl von Ossietzky  Universität Oldenburg inne, wo sie seit 1996 eine Reihe von Komponisten-Colloquien initiiert hat (über hundert Komponisten wurden eingeladen);  2000 gründete sie das Archiv Neue Musik – Schwerpunkt Osteuropa. Außerdem leitet sie immer wieder Kurse an verschiedenen amerikanischen Universitäten sowie an anderen Institutionen des In- und Auslands.
Für ihre Kompositionen, erhielt sie zahlreiche Stipendien, Auszeichnungen und Internationale Preise, u. a. das  Kunstlerstipendium der Stadt Mannheim (1985-1986), das Stipendium Kunstlerhaus Schreyahn (1986-1987), das Baldreit Stipendium der Stadt Baden-Baden (1987-1988), den  Grand Prize for Composition Utah, U.S.A. (1983), den IAWM Preis Kassel (1985), den Carl Maria von Weber Preis, Leipzig (1986), den Baldreit Preis, Baden-Baden (1987), den NYU Prize for Composition, New York (1995).
Ihr Werkverzeichnis umfasst verschiedene Kompositionen unterschiedlichster  Gattungen : Der 35. Mai nach Erich Kästner (Auftragswerk des Mannheimer National Theaters), die Opern Hunger und Durst nach Eugene Ionesco (Auftragswerk der Städtischen Bühnen Freiburg), Erendira nach Gabriel Garcia Marquez (Auftragswerk der Münchener Biennale), Schachnovelle  nach Stefan Zweig (Auftragswerk der Schwetzinger Festspiele), die Ballette: , Der Kreisel nach Eduard Mörike (Ulmer Theater) und Effi Briest nach Theodor Fontaine (Magdeburger Staatstheater)  sowie die Musik zu dem Stummfilm Tabu von Friedrich Wilhelm Murnau (Alte Oper Frankfurt), das Pfingstoratorium  und Wie Tau auf dem Bergen Zions  (Auftragswerk der Ljlien Stiftung Hannover).
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kammermusik von Solowerken bis zu Werken für k leines und großes Orchester.
Ihre Musik wurde in Rundfunkanstalten auf CD aufgenommen und in Europa, U.S.A. und Kanada aufgeführt.