Bärbel Hische
Biographie
2005
Atelierbezug in Berlin, lebt und arbeitet in Cloppenburg und Berlin
2004
Artist in Residence, Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin
1993
Atelier in Cloppenburg
1988
Diplom der HfK Bremen, freischaffend
1986–1993
Ateliergemeinschaft »Hochwasser postrational«, Bremen
1982–1987
Studium an der HfK, Hochschule für Künste, Bremen
1954
geboren in Südoldenburg
Ausbildung, Berufstätigkeit im Verlagswesen/Printmedien und Galerie
Ausstellungen (Auswahl)
2010
‘Ins Wasser geschrieben’ Galerie e’cart, Osnabrück
2009
‘Das Paradiesversprechen’, Ecke Galerie, Augsburg
‘Raumerkundung’, Alte Brüderkiche, Kassel
‘Das Paradiesversprechen’, Gerichtshöfe, Berlin
2008
‘Gehege der Sehnsucht‘, ART Forum, Offenburg
2007
‘Ungekannte Räume‘, Kunst- und Kulturverein, Palais Rastede
‘Eyecatching‘, ScalaMata Gallery, Venedig/Italien
‘Plesaureground‘, Kunstverein Pagodenburg, Rastatt
2006
‘Vegetabile Exkursion‘, Apex-pro arte Kunstverein e.V., Göttingen
‘Variable Systeme’, Torhaus-Galerie, Braunschweig
‘Verschlossen und Verborgen‘, Otto-Nagel-Galerie, Berlin
2005
‘Malerei & Objekt‘, Galerie Sulegaarden, Assens/DK
‘Narrative Konstellationen‘, Kunstverein Rotenburg
‘Aus dem Inneren’, Kloster Malgarten, Bramsche
2004
‘Eben_Bilder‘, Galerie der Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin
‘Bleiarbeiten‘, Galerie Brötzinger Art, Pforzheim
‘Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus‘, Künstlerhaus Hamburg
2003
‘Das Leichte & das Schwere’, Galerie Kramer, Bremen
Einzelausstellungen ab 2000 u.a.
Projekte
2010
‘Die Erscheinung der Dinge’ KV Melle, Gut Ostenwalde
2009
‘Garten der Erinnerung’ Installation im Architekturmuseum Schwaben; Augsburg
(Projekt der Ecke Galerie, Augsburg)
2008
‘Lichte Momente’ Videoinstallationen, Stadtraum Osnabrück
(Projekt der Galerie e’cart, Osnabrück)
2007
‘Denkraum‘ Installation ‘Beyond Eden‘, Schloß Ippenburg, Bad Essen
‘Milchglas‘ Videoinstallation am Ateliergebäude Filberg 11, Cloppenburg
2006
‘Ferngerückte Existenz‘, Installation im öffentlichen Raum, Vitrine vor dem Rathaus Bezirksamt Tiergarten, (Projekt der Otto-Nagel-Galerie, Berlin)
‘Vegetabile Exkursion‘, Installation auf dem Schwänchenteich, Göttingen
(Projekt des Apex - pro Arte Kunstverein e.V., Göttingen)
2005
[Mu:v] Installation im Klosterinnenhof der JVA Justizvollzugsanstalt, Vechta
2004
‘Lost Paradise‘ Installation in der historischen Kirche von Heveskes/Delfzyijl/NL
2001
‘FlussBett‘ Installationsprojekt im öffentlichen Raum in Cloppenburg
Projekte ab 2000 u.a.
Bärbel Hische arbeitet medial vielgestaltig, oftmals ortsbezogen, mit skulpturalen Installationen im öffentlichen Raum. In institutionellen Ausstellungen führt sie Arbeitsergebnisse und Erfahrungen, denen oft eine Stellungnahme zu aktuellem
Geschehen innewohnen, in thematischen Werkblöcken zusammen.
Dies kann Malerei, Grafik/Zeichnung, Fotografie/Video oder Objekt/Skulptur sein.
‘Ungekannte Räume sind der Künstlerin Spezialität, Schicht auf Schicht legt sie, um das Innerste freizulegen, für mich liegt darin die große Faszination ihres überaus sinnlichen Werkes. Darin liegt der rote Faden, der alles durchzieht. Das Fremde, Verborgene sichtbar zu machen in der Veränderung, Verschlüsselung, Verfremdung.
Bärbel Hisches Installation ist eine Reise zu Neuem und Vertrautem, zu Ordnung und Vielfalt, zu Ästhetik und Bruch. Sie entwirft Geheimnisse, damit wir sie lüften. Sie startet einen Prozess der Auseinandersetzung und Wahrnehmung, an dessen Ende viele Fragen stehen, die wir brauchen, um nach Antworten suchen zu können...’ (Beate Kreutzer, aus der Eröffnungsrede zur Ausstellung ‘Garten der Erinnerung’, Architekturmuseum, Augsburg)
‘Der Raum greift in seinen unterschiedlichsten Bedeutungsebenen und Ausdehnungen in die Bild- und Objektkunst von Bärbel Hische ein. Er wird zum Motiv selbst und gleichzeitig zur Inspirationsquelle, aus der die Künstlern die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen schöpft. Er wird zum Handlungsort, in dem sich Kunst ereignet. Und er wird zum Wahrnehmungsphänomen, das in und durch die Kunst interpretiert wird. Eine Ausstellung, die nicht nur Bilder und Objekte präsentiert, sondern gleichzeitig den sie umgebenden Raum miteinbezieht und eine Gesamtkomposition, eine Rauminstalla-tion schafft, ist eine umfangreiche und inhaltlich bedeutsame künstlerische Arbeit, bei der die Künstlern einen noch viel tieferen Blick in Ihre Arbeitsweise und gleichsam auch in Ihre Seele zulässt, als es die einzelnen Bilder und Objekte zulassen.’ (Dr. Corinna Otto, aus der Eröffnungsrede zur Ausstellung Raumkörper, Kunstverein Lohne)
