Petra Fiebig

  • Petra Fiebig, o. T., 2015, Bleistift auf Karton, Tinte
  • Petra Fiebig, o. T., 2015, Detail
  • Petra Fiebig. Ausstellungsansicht, Galerie Robert Drees Hannover, 2014

 

“…dieses Oszillieren zwischen dem abstrakten Block und dem realistisch gemalten Bild erzeugt im Betrachter eine Irritation. Eine „Fremd-Vertrautheit“, die zwar sofort das Erkennen des Gegenstandes oder einer ganzen Raumsituation ermöglicht, aber dennoch den Betrachter auf Distanz hält. Dass während der Betrachtung der Kunstwerke […] ein Gefühl erzeugt wird, hängt maßgeblich damit zusammen, dass Petra Fiebig in ihren Werken immer die Frage nach dem Menschen stellt. Ihre Kunst lässt sich nicht auf ein ausgeklügeltes Spiel von Schein und Sein reduzieren, sie verweist immer noch auf eine inhaltliche Ebene. Fiebigs Arbeiten geben dem Betrachter das Gefühl von menschlicher Behaglichkeit und gleichzeitiger Isolation und Einsamkeit. Sie bietet einen distanzierten Blick, indem all das, was uns tagtäglich umgibt, plötzlich vor einer neutralen, weißen Folie betrachtet werden kann, um es letztendlich begreifen zu können.“
Yvette Deseyve, Kustoden am Gerhard Marcks Haus, Bremen