Projekte

 

Katalogförderung

Ilka Rautenstrauch

Im Einzelkatalog möchte Ilka Rautenstrauch die Arbeiten der letzten vier Jahre vorstellen. Der Katalog wird 36 Seiten haben und in einer Auflage von 250 erscheinen.
Format 210 x 201 mm.
Voraussichtlicher Erscheinungstermin ist Mai 2012

 

Feldforschung & Waldfrieden

Bärbel Hische und Johanna Helbling-Felix

Bei dem Projekt Feldforschung wird im Sinne einer künstlerischen Forschungsarbeit eine Strukturanalyse für eine gemeinsame Ausstellung erarbeitet. Ziel ist die Findung einer Ausstellungskonzeption, die Sammlungen, aktuelle und archivierte Arbeiten der Künstlerinnen im Hinblick auf eine gemeinsame Ausstellung in installativer Form zusammenstellt. Aufbereiten und Ergänzen vorhandener Arbeiten steht hierbei im Fokus. Die Ausstellung vereint Zeichnungen, Collagen, Fotografien und Sammelobjekte, die in der Präsentation Bezug aufeinander nehmen und ein eigenes, mobiles Raumkonzept beinhalten.
Beide Künstlerinnen, Bärbel Hische & Johanna Helbling-Felix, befassen sich seit zwei Jahrzehnten mit den Phänomenen der Landschaftsveränderung, der Umgestaltung und auch folgenreiche Eingriffe durch den Menschen. Beide sind durch ihre Lebenssituation im ländlichen Raum unmittelbar mit dieser Thematik befasst. Der Blick auf die Landschaft aus der Luft, und in die Landschaft vom Boden aus, wird die unterschiedlichen Ansatzpunkte beinhalten.

Der Ausstellungstitel Feldforschung bezieht sich auf die empirische
Forschungsmethode zur Erhebung empirischer Daten
mittels Beobachtung und Befragung im „natürlichen“ Kontext.

geplanter Zeitraum
Januar bis April 2012, Ausstellungserarbeitung
ab September 2012 Ausstellungsbeginn

 

Aurora Borealis in Baltimore

Marion Bösen

Mit finanzielller Unterstützung des Künstlerinnenverbandes konnte 2008 das Ausstellungsprojekt Aurora Borealis in den Ausstellungsräumen der Spedition am Güterbahnhof Bremen realisiert werden. Organisiert wurde das Projekt von Marion Bösen, Marina Schulze, Sabine Wewer und Silke Thoss. 12 internationale Künstler/innen reisten nach Bremen, kamen bei Bremer Gastgebern unter und entwickelten überwiegend ihre Arbeiten vor Ort. Die Ausstellung  war nicht nur aufgrund der zahlreichen  Ausstellungsbesucher ein großer Erfolg, vielmehr ergaben sich neue Kontakte und Freundschaften unter den Künstlerinnen und somit folgten  Einladungen in  verschiedene Länder um Ausstellungen zu machen.
Nun lädt die amerikanische Künstlerin Breon Gilleran die ursprünglichen Organisatorinnen Marina Schulze, Marion Bösen, Sabine Wewer und Silke Thoss für das Frühjahr 2012 nach Baltimore ein, um dort Aurora Borealis fortzusetzen, diesmal als eine Druckgrafikausstellung. Die anderen Teilnehmerinnen sind ebenfalls wieder eingeladen, außerdem noch einige weitere Künstler aus Baltimore, möglicherweise auch aus Schottland und Irland.

 

»Discovered Pictures«

Regina Hennen

Der Katalog erscheint anläßlich der Ausstellung »Discovered Pictures«
Atelierhaus Friesenstraße, Bremen, Mai 2012

Auflage: 250
Fotos: Joachim Fliegner, Bremen
Text: Marion Bertram, Bremen
Übersetzung: Kevin Pfeiffer, Berlin
Porträfoto: Danni Schwaag, Bremen
Katalogdesign: Regina Hennen, Jan Carstensen Pictor Verlag, Bremen

Mit freundlicher Unterstützung:
Senator für Kultur, Bremen
Künstlerinnenverband Bremen
Stiftung Bockmeyer, Bremen

 

Teilnahme an

Eugenia Gortchakova und Kornelia Hoffmann


a. Video-Vortrag über das Festival „REVERSE. Zeitgenössische Kunst aus Deutschland“
Bericht über das Festival „REVERSE. Zeitgenössische Kunst aus Deutschland“, welches in Omsk Kunstmuseum (2010) und dem Festival „Objekt und Skulptur“ Bratislava (2011) stattgefunden hat. Kurator: Eugenia Gortchakova
b. Workshop Eugenia Gortchakova mit Kornelia Hoffmann „Under a hat“. The Other and me. Identity as a temporal event
Im Projekt „Under a hat“ steht die Kopfbedeckung als Symbol für das Andere, Fremde.
In vielen Kulturen und Bereichen des Lebens weist eine bestimmte Kopfbedeckung auf die Zugehörigkeit zu einer sozialen, religiösen oder professionellen Gruppe hin. Sie ist Teil vieler Rituale und Tabus. Dieser Teil der Kleidung erweckt historische und kulturelle Assoziationen, die die Gedanken ihres Trägers beeinflussen und eine neue Richtung geben können.
Unter fremder Kopfbedeckung wendet sich “das Anderssein“ (otherness) nach innen. Neue Kleidung zieht uns vor den Spiegel. Im ersten Augenblick blitzt das Gefühl auf, dass man sich von außen sieht. Es reißt uns aus der Alltäglichkeit: wir überwinden für einen Augenblick die spontanen Gedankenflüsse. Dieser Augenblick ist das Zentrum des Projektes. Doch schnell gewöhnen wir uns an die Kleidung, und das Gefühl verflüchtigt sich.

 

CD - Produktion

Siegrid Ernst und Stefanie Golisch

Es soll eine CD mit Kompositionen von Siegrid Ernst hergestellt werden. Als Hauptwerk ist dabei ein Liederzyklus vorgesehen (12 Lieder), der von Stefanie Golisch gesungen wird. Außerdem ist noch Bläserkammermusik und ein Klavierstück geplant. Zur Vorbereitung müssen die Stücke zunächst in einem Tonstudio aufgenommen, bzw. für ein Werk ein Konzertmitschnitt gemacht werden. Diese Aufnahmen werden dann in einem weiteren Arbeitsvorgang zusammengeführt, ehe eine CD erstellt werden kann.

 

 

Katalogförderung

Jette Slangerod

Der Katalog wird einen Umfang von ca. 60 Seiten haben und in einer Auflage von 500 Stück erscheinen. Es handelt sich um den ersten Einzelkatalog von Jette Slangerod und wird voraussichtlich im Sommer 2012 vorgestellt werden.

 

Cheerleading - Video-Installation

Elianna Renner

Die Videoinstallation besteht aus vier Projektionen, die gleichzeitig in einem Raum jeweils auf die gegenüberliegende Wand projiziert werden. Auf den Projektionen sind nacheinander vier amerikanische Cheerleadergruppen zu sehen, die sich traditionell in Cheerleader-Manier produzieren. Dabei „cheeren“ sie allerdings nicht, wie sonst üblich zur Anfeuerung eines Sportvereins, sondern rufen abwechselnd die Namen einzelner Künstlerinnen und Feministinnen aus dem Zeitraum der kunstgeschichtlichen Moderne.

Es handelt sich bei dieser Arbeit um eine Hommage an jene Frauen der letzten zwei Jahrhunderte, die trotz aller gesellschaftlichen Widerstände und frauenfeindlichen Umstände ihren künstlerischen und politischen Bestrebungen nachgegangen sind, die aber in der männlichen Geschichtsschreibung trotzdem (oder gerade deswegen) weitestgehend nicht vorkommen

 

Katalogförderung

Frauke Alber
Keramikerin


Der Katalog beeinhaltet die Entwicklung ihrer Arbeiten über 20 Jahre und über ihre aktuellen Arbeiten und Engagements.
Er soll neben vielen Bildern Texte verschiedener Kolleginnen, Lehrer, Wissenschaftler, und Politiker enthalten.
Erscheinungsdatum ist Mitte 2012

 

Bremer Künstlerinnen stellen vor: Privat Besitz

Konzept von Marikke Heinz-Hoek

In der zeitgenössischen kunstszene ist immer von den
ganz großen sammlern und den ganz großen sammlungen die rede.
neben den seriösen und ernstzunehmenden
haben nicht wenige sammlungen oft mit spekulation zu tun und bilden eine
unübersichtliche und schwer durchschaubare welt für sich.

was aber ist mit unseren vielen kleinen kollegialen
privaten sammlungen, wer weiß, was sich dort wesentlich persönlicher
an schätzen befindet: zeichen der gegenseitigen
kollegialen und freundschaftlichen wertschätzung
über jahre und jahrzehnte gesammelt, getauscht,
gekauft oder mit kleinem budjet ersteigert?

Gedacht ist an eine Ausstellung, in der auszüge aus 12-15
privaten sammlungen präsentiert werden.

in wand-ensembles
(petersburger hängung),
und jeweils durch nötigen abstand voneinander getrennt
werden die arbeiten platziert.
(skulpturales u.ä. z.b. auch auf dem Boden davor).
begleitet wird die ausstellung
von guided tours
(zum beispiel performativ)
und gesprächen mit den eigentümerInnen,
die über die ganz persönlichen
hintergründe auskunft geben.

die ausstellung ist geplant für den september 2012 in der städtischen galerie bremen.

 

WALLART 2007-2012

Edeltraut Rath
Katalogförderung 2012

Im nächsten Jahr werde ich u.a. in der Listros Galerie in Berlin und in der
Villa Ichon in Bremen ausstellen. Schwerpunkt werden meine
Fassadenmalereiprojekte sein. Geplante Ausstellungsexponate sollen Fotos von
Gebäudefassaden und Entstehungsprozessen, Entwurfszeichnungen, Farbkonzepte
und inhaltliche Herangehensweisen sein, Zeichnungen von verschieden Motiven,
Mustern und Ornamenten etc. und Wandinstallationen in Form von Druckgrafiken
(Sieb- und Digitaldrucke) werden die Ausstellungen ergänzen.

Wandmalereien werden auf der ganzen Welt in der Regel von Männern
realisiert, Frauen stellen eine Ausnahme dar.

Erscheinungsdatum August 2012

 

Neujahrsempfang des Künstlerinnenverbandes

Präsentation einer Dokumentation über das Performancefestival während des Kunstfrühlings 2011.
Galerie Mitte, Bremen am 03.02.2012