Projekte
Neue Präsidentin der Gedok

Auf der Mitgliederversammlung der Bundesgedok in Hamburg am 13. und 14.10.06 wurde u.a. einer neuer Vorstand gewählt. Die neue Präsidentin, Ingrid Scheller (vorne links im Bild zu sehen) übernimmt den Vorsitz von Kathy Kaaf, die sechs Jahre erfolgreich die Belange der Bundesgedok gelenkt und vertreten hat. Zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden wurde Renate Christin gewählt (Bild vorne rechts).
Für den Künstlerinnenverband Bremen haben Judith Dürolf und Anke Sander an der Mitgliederversammlung teilgenommen.
Photo: Judith Dürolf
NEUE FLÖTENTÖNE - Dörte Nienstedt und Anne Horstmann

Die NEUEN FLÖTENTÖNE feiern ihr 10-jährigen Bestehen.
Es finden zwei zentrale Jubiläumskonzerte statt:
-Bremen am 4.5.2006 um 20 Uhr in der Hochschule für Künste, Dechanatstraße
-Bremen am 23.11.2006 um 20 Uhr im Museum Weserburg
-Dortmund, Museumsinsel Hombroich im Februar 2007
Zahlreiche neue Kompositionen werden vorgestellt: Graciele Paraskevaidis (Montedvideo/Uruguay), Annette Schlünz (Straßburg/Frankreich), Iris ter Schiphorst (Berlin), Sven-Ingo Koch (Bochum), Urs Peter Schneider (Biel/Schweiz), Christoph Staude (Museumsinsel Hombroich), Benjamin Lang (Hannover), Pèter Köszeghy (Berlin).
In Zusammenarbeit mit dem Künstlerinnenverband Bremen und dem Atelier für Neue Musik an der Hochschule für Künste Bremen
Wer weiß was in der Welt passiert – Gertrud Schleising
Das Projekt der Künstlerin wird vom 21.10. – 18.11.2006 im Wartebereich vor der Ausleihe in der Zentralbibliothek Bremen, Am Wall realisiert
Häufig tritt vor der Buchausleihe »Stillstand« ein, es ist Zeit vorhanden, sich umzuschauen. An den Säulen sind Figurenfolgen der Bildserie IN-OUT angebracht. Die Künstlerin hat die Figuren aus Zeitschriften und Werbematerial geschnitten und in Augenhöhe umlaufend an den Säulen montiert. Die Figuren setzen sich quasi "in Bewegung”, wenn der Betrachter allmählich vorwärts rückt. Die Textsequenz WER WEIß WAS wird wie ein lesbarer Zebrastreifen rechts und links der Säulen auf den Boden geklebt. Dem Wartenden schieben sich so peu a peu kleine Sprachexperimente und kurzweilige Wortspielereien unter die Füße und liefern nachdenkenswerten Lesestoff.
Me|ta...no|mie
(gr. méta „inmitten, zwischen, hinter nach; zu gr. némein „teilen, zuteilen; verwalten“ ]
Ein Ausstellungsprojekt des Künstlerinnenverbandes Bremen
Städtische Galerie Bremen // 10. September - 15. Oktober
Eröffnung am 09. September um 19.00 Uhr
Das Ausstellungsprojekt
Unter dem Titel Metanomie schrieb der Künstlerinnenverband Bremen Ende 2005 eine Ausstellung aus, die nicht nur zu einer eigenen Bewerbung, sondern auch zur Werbung von MitspielerInnen einlud. Unter den eingesandten Bewerbungen wurden von einer Fachjury elf Positionen ausgesucht, die durch ihre Dokumentation prozessorientierter Arbeiten und aktueller, eigenwilliger Ansätze überzeugten:
:: Susanne Bollenhagen (Bremen), Claudia Christoffel (Hamburg), Derk Claassen (Bremen), Judith Dürolf (Bremen), Anja Fußbach (Bremen), Manfred Kirschner (Bremen), Annelie Käsmeyer und Jenny Kropp (Bremen), Claudia Medeiros Cardoso, Veronika Schumacher (Berlin), Jette Slangerod (Bremen), Bärbel Zindler (Hamburg/Bremen).
Auf einem Workshop Ende Januar wurde das Projekt den Beteiligten vorgestellt und eine Reihenfolge der mitspielenden Künstler und Künstlerinnen ausgelost. Nach den Regeln der Stillen Post wurde der Nummer 1 das erste Ausstellungskonzept »zugeflüstert«. Dieses Konzept („konkurrenzlos“ von Sigrid Adorf) wurde in Form eines auf CD gesprochenen Textes überreicht, so dass es den Teilnehmenden vor Ort noch nicht einsehbar sein konnte. Alle drei Tage wurde das Konzept dann in der Reihe weitergereicht und eine Kopie der Weiterreichung an die Geschäftsstelle des Künstlerinnenverbandes gesandt. Am Montag den 27. März wurde das letzte Konzept auf einem weiteren Workshop von der Nummer 11 vorgetragen („Alles Spielverderber“) und unter den Anwesenden diskutiert. Der Prozess der Ausstellungsproduktion hat begonnen.
Das Publikationsprojekt
Um den Prozess theoretisch zu begleiten und zu dokumentieren, ist eine Publikation geplant. Einerseits wird diese zusätzlich eingeworbene Texte beinhalten, die das Projekt kontextualisieren und die spielerische Form theoretisch und literarisch fassen, und andererseits wird sie den Prozess der Ausstellungsentwicklung und die künstlerischen Beiträge dokumentieren. Angefragte AutorInnen: Robert Pfaller (Philosoph, Linz), Eva Sturm (Kunst- und Erziehungswissenschaftlerin, Hamburg), Anja Utler (Lyrikerin, Wien), Francisca Zolyom (Kunsthistorikerin, Budapest).
Ausstellungs- und Publikationsprojekt betreut von
:: Sigrid Adorf, Gesa Mietzner, Anke Sander, Mona Schieren und Friederike Torney // beraten, unterstützt und organisatorisch assistiert von: Elke Bippus, Barbara Claassen-Schmal, Kathrin Hager, Regina Hennen, Kathrin Schaffhäuser und Beate Skiba.
Gefördert durch
:: Senator für Kultur, Bremen
Forschungsreise - Susanne Bollenhagen

Das Thema der Künstlerin ist die Ornamentik. Neben der Entwicklung von „materiellen“ Arbeiten, wie Bildern oder Arbeiten im öffentlichen Raum, befasst sie sich mit der Ornamenttheorie, der mathematischen Systematik von Ornamentik und den kunsthistorischen Kategorien zu diesem Thema. Seit Jahren entsteht ein eigenes Bildarchiv, aus dem Susanne Bollenhagen ihre künstlerische Arbeit schöpft.
Das Archiv entstand und entsteht auf eigens dafür unternommenen Reisen, wo sie Bilder in Form von eigenen Fotografien und Zeichnungen der entdeckten Ornamente sammelt. Die Zeichnungen sind in einem Musterbuch zusammengefasst. Eine weitere „Forschungsreise“ mit dem PKW nach Sachsen-Anhalt, Thüringen, Baden-Württemberg und dem nördlichen Bayern wurde im September 2006 erfolgreich durchgeführt.
Sirma Kekeç: Topkapi
Topkapi ist ein mehrfach besetzter Begriff: so heißt ein Museumspalast in Istanbul und auch ein Krimi aus den 60er Jahren, der dort spielt.
Sirma Kekeç hat ihren Vater und ihre Verwandten in der Türkei 1989 das letzte Mal gesehen. Ihr Vater stammte aus Istanbul und ist 1997 in dieser Stadt gestorben.
Dort wird sich Sirma Kekeç auf Spurensuche begeben, nach familiären Bindungen, ihrem Leben in zwei Kulturen und der Frage nach der eigenen Identität.
Schwarz/weiß Fotos dokumentieren die Recherche und werden in Zeichnungen umgesetzt. Diese dienen als Vorlage für den Siebdruck und ergeben schließlich ein Künstlerbuch, editiert in 40er Auflage.
Claudia Christoffel: Künstlerische Interventionen an vier Orten im Öffentlichen Raum

1. Im Fahrrad und Fußgängertunnel nahe der Alster in Hamburg wird der Boden
farbig gestrichen und die Zweige der Trauerweide gerade geschnitten, so dass
sie am Anfang des Tunnels den Ausblick auf die Alster nicht beeinträchtigen: erst
ab Mitte des Tunnels folgt die Beschneidung der Zweige einer sichtbaren Linie.
2. Unter der Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen wird eine Klanginstallation mit dort
nicht heimischen Tiergeräuschen zu hören sein.
3. Am Anfang des Wattenmeeres liegt eine Installation und schwimmt bei Flut auf dem Meer.
4. Auf der vereisten Alster oder alternativ im Sommer per Tretboot können Besucher ein auf dem Wasser realisiertes Projekt erreichen.
Regina Hennen: pictor 13

12.05. - 21.05.2006
Regina Hennen produziert zusammen mit dem Bremer Künstler Norbert
Schwontkowski die 13. Ausgabe der Künstlerzeitung pictor.
In einer Auflage von 100 Exemplaren wird pictor 13 in der eigenen Siebdruck Werkstatt des pictor verlags hergestellt.
Diese Ausgabe wird am 12. Mai um 20 Uhr in den Räumen des Verlages in der Hohentorsheerstraße 51a, Bremen vorgestellt .
28 Seiten im Format 44,5 x 35 cm
Auflage 100 exemplare
manueller siebdruck, mehrfarbig
Preis 150 €
Monika B. Beyer: Die aufgefressenen Liebesbriefe von A-Z

Die Uraufführung ist am 3. März 2006 in der Galerie im Winter,
Richard-Wagner-Straße, Bremen Ausstellungsdauer: 4.3.-11.3.2006 zwischen 19.00 - 22.00 Uhr
Verfilmung einer literarischen Vorlage (2000)
Material: dvd vom video, schwarz/weiß mit bläulicher Einfärbung
Länge: 35 Minuten
Mit den visuellen Möglichkeiten der Überblendung zeigt die Künstlerin zwei Einstellungen: eine ist eine Kamerasituation, in der eine Frau am Tisch sitzt und
schreibt, die zweite Einstellung besteht aus kurzen Filmsequenzen, die den Text durch bildliche Assoziationen aufgreifen.
Eine Sprecherin liest den Text. Zum Film erscheint eine kleine limitierte Publikation.
Katalog – Astrid Hübbe-Mosler
Im Frühjahr 2006 realisiert die Künstlerin ein umfangreiches Ausstellungsprojekt im Ostholstein Museum in Eutin. Geplant ist auch eine nachfolgende Präsentation in Oldenburg (Landesmuseum für Natur und Mensch), da Eutin und Oldenburg historische Wurzeln verbindet. Zu diesem Ausstellungsprojekt erscheint eine Dokumentation in Form eines Kataloges.
CD und Hompage

Liebe Freunde,
wir möchten Euch unsere neue Homepage und eine CD mit Arbeiten von Künstlerinnen unseres Verbandes vorstellen.
Dazu laden wir herzlich am 28.01.2006
um 11.00 Uhr in das Café «zwonulldrei»,
Fehrfeld 58, 28203 Bremen ein.
Wir freuen uns auf Euer Kommen, der Künstlerinnenverband.
