Wir sind was wir waren
Joanna Schulte

Die jüngsten Arbeiten von Joanna Schulte setzen sich mittels unterschiedlicher künstlerischer Medien mit Innen- und Außenräumen auseinander. Die Arbeiten behandeln sowohl den real existierenden und erfahrbaren Außenraum (mathematisch oder physikalisch definiert), als auch den philosophischen Innenraum, die Welt der Ideen, den menschlichen seelischen Innenraum als ein Resonanzraum mentaler und geistiger Vorgänge. Raum wird verbunden mit einer Sehnsucht nach neuen Räumen und nach innerer und äußerer Ferne, um das Eigentliche des menschlichen Daseins an der Grenze zum Unendlichen zu fassen.

 

In der Multimediainstallation für den Kunstverein Linz wird die dingliche und photographische Arbeit über Vergänglichkeit, Vergeblichkeit und die Liebe zu den alltäglichen Dingen um die Medien Musik und Musikvideo erweitert. Der Hermannshof schafft einen Ort der Begegnung und der Kommunikation. Von daher ist sie in der glücklichen Lage, eine ortsbezogene Ausstellung mit einem Laboratorium zu Musik und Gesprächsabenden zu den Themen Wiederholung in der Kunst und medienübergreifender Erinnerungskultur zu verbinden.

 

Joanna Schulte