Ulrike Brockmann

 

Im Atelier von Ulrike Brockmann sind Bilder mit streng-formalen Farbflächen und klaren Strukturen zu sehen.

 

Erst beim intensiveren Hinsehen, bei fortdauernder Farbwirkung, wird erkennbar, dass der erste Eindruck von Ruhe in den Bildern trügerisch ist. Die Interaktion der Farben, die Spannung der Farbflächen untereinander und deren grafische Zuordnung erzeugen spürbare Unruhe.

 

Wie nehmen wir als Betrachter Farbe wahr und welche Bedeutung hat Farbe für die Wahrnehmung? Welche innewohnenden Qualitäten haben Farben? Unterliegen Farben eigenen Gesetzmäßigkeiten und wie interagieren sie mit- und untereinander?

 

Das sind Themen, die Ulrike Brockmann, die u.a. an der HBK Braunschweig Malerei studiert hat, künstlerisch umtreiben. Sowohl in ihrer ungegenständlichen Malerei als auch bei ihrem digitalen Fotoprojekt „SORTIERTES SEHEN“ reagiert sie auf Farbgegebenheiten, denen sie im Alltag begegnet.

 

In Ihren Arbeiten lotet die Künstlerin den Raum zwischen Ruhe und Unruhe aus, zwischen ruhigen und bewegten Farbflächen, aufwühlenden Kontrasten und klarer Bildstruktur.

( Frank L. Giesen, Galerist )

 

www.ulrike-brockmann-art.de

 

Bildlegende:

  • Ulrike Brockmann, OT. 18/13, (Rosa, Rot), 2013, Acryl auf Leinwand, H 80 cm x B 80 cm,
  • Ulrike Brockmann, OT. 80/12, (Okker, Orange), 2013, Acryl auf Leinwand, H 80 cm x B 80 cm,
  • Ulrike Brockmann, "SORTIERTES SEHEN", Peter III.2, Fotografie 40 x 40 cm, 2017